Högsby - eine Kulturgegend
Im schönen Flusstal des Emån liegt Högsby, ein Ort mit einer interessanten Geschichte und einer spannenden Zukunft. Entlang der charmanten Einkaufsstraße Storgatan, auf der der König früher bei seinen Reisen zum Schloss in Kalmar durchfuhr, reihen sich kleine Geschäfte in pittoresken Holzhäusern.
Für Ausflüge in die Geschichte empfehlen sich das Dorf Långemåla mit seinen Gräbern aus der Eisenzeit, die Mühle Svindla Kvarn und Böta, ein Dorf, das bereits 1299 erwähnt wurde und von einer Landschaft mit vielen kulturhistorischen Spuren umgeben ist. Der Gasthof Bötterums gästgiveri aus dem 18. Jahrhundert ist heute ein einzigartiges Heimatmuseum mit schönen Wandmalereien und vielen Stücken aus der Gegend. Das kleine Dorf Ringhult, ein Kulturmilieu von Reichsinteresse, hat seinen Ursprung im Mittelalter. Weitere lohnende Ausflugsziele sind das Glasmuseum im Dorf Björkshult und das Schulmuseum im Dörfchen Skälsbäck. Högsby ist für seinen Bestand an Misteln, die unter Naturschutz stehen, bekannt.
Högsby - zauberhafte Wildnis
Der Allgunnen ist einer der größten Seen Smålands. Er beherbergt reiche Fischbestände und ist eines der schönsten småländischen Kanugewässer. Der Fluss Alsterån, der sich durch die Gemeinde Högsby windet, hat große Bedeutung für die Region. Der 220 km lange Fluss Emån schließlich ist Südschwedens größter Wasserlauf. Er verläuft durch Högsby und hat der Gegend zu allen Zeiten Leben, Schönheit und Einkünfte gegeben. Die geheimnisvolle, 10 km lange Schlucht More Kastell ist Teil des naturschönen Tals Moredalen. Sie ist ein ebenso beliebtes Ziel für Kletterer und Wanderer wie die Mörtsjö-Berge, von denen aus man eine herrliche Aussicht hat. Weit über Wälder und glitzernde Seen kann man von der Anhöhe Aboda Klint aus sehen, wo ein gemütliches Gipfelcafé zum Verweilen einlädt.
Högsby – sagenumwobene Gegend
In der Gemeinde Högsby haben schon immer - wie es die Sage überliefert - Gnome, Trolle, Waldgeister und andere Wesen gehaust. Sie konnten viele gefährliche und ärgerliche Dinge anstellen. Die Sage berichtet zum Beispiel von Ludde, einem Jäger, der von Zwergen gefangen und in einen Berg verschleppt wurde. Die Zwerge waren grau gekleidet und trugen kleine rote Mützen. Ludde blieb ganze sieben Jahre ihr Gefangener. Er musste eine Zwergenfrau heiraten, die ihm vier Kinder gebar. Erst der Gemeindepfarrer konnte ihn erlösen, indem er Messwein auf ihn träufelte. Ludde heiratete später ein tüchtiges Mädchen aus der Gegend, mit dem er viele Jahre glücklich zusammenlebte. Jedes Mal, wenn seine Frau backte, legte er jedoch vier kleine Brotlaibe vor das Haus - für seine kleinen Zwergenkinder.
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